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Finanz-Blog
Mikko Tuomas Ripatti

Mikko Tuomas Ripatti

Mikko joined DNB Asset Management in June 2015 and is responsible for DNB Asset Management´s activities in Spain and Portugal. Mikko also serves as an expert for DNB AM´s equity strategies and products working in close collaboration with the fund managers in Norway. He also oversees our Luxembourg-domiciled funds.

Between 2007 and 2015 Mikko worked in Helsinki as a fund manager at FIM Asset Management where, as part of the emerging markets team, he was responsible for investments in Latin America. Between 1999 and 2007 Mikko worked for Finland’s best-known company Nokia in different strategy, market analysis and business development related positions in Latin America and Finland.

Mikko has a master's degree in Economics and Business Administration from Turku School of Economics in Finland. He speaks Finnish, Swedish, English, Portuguese, Spanish and a little bit of French.

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Die jüngste Studie von Ampere Analysis über den US-amerikanischen und europäischen Markt für Abonnement-Video-on-Demand (SVOD) zeigt, dass der durchschnittliche US-Haushalt mittlerweile im Schnitt vier verschiedene Abonnement-Videodienste nutzt. Zum Vergleich: In den fünf größten westeuropäischen Ländern haben die Streaming-Haushalte im Durchschnitt zwei Dienste.

Die Pandemie, nationale Lockdowns und die Einführung neuer, von den Studios unterstützter Abo-Dienste haben den Trend zum parallelen Nutzen verschiedener Abo-Streaming-Dienste beschleunigt. Inzwischen gibt es in den USA und den großen westeuropäischen Märkten mehr als 400 Millionen Abonnements für Streaming-Dienste. Aber das Debüt von Diensten wie HBO Max, Peacock und Disney+ und der damit verbundene Rückzug der Studios bei der Lizenzierung von Film- und Fernsehrechten an Dritte bedeutet, dass die Verbraucher zunehmend mehrere Produkte abonnieren müssen, um Zugang zu allen Fernseh- und Filmen zu haben, die sie sehen wollen. Während also der Durchschnittshaushalt nun mehr Dienste abonniert, um auf zusätzliche aktuelle Inhalte zugreifen zu können, bedeutet der Rückzug der Studios bei der Lizenzierung von Film- und Fernsehrechten an Dritte, dass einige Angebote schrumpfen.

Da sich der Wettbewerb verschärft und langjährige Lizenzvereinbarungen auslaufen, wird sich dieser Trend vermutlich fortsetzen. Dies bedeutet, dass für die Nutzer die Möglichkeit nur einen oder zwei Streaming-Dienste zu bezahlen und auf alle wichtigen TV-Sendungen und Filme zuzugreifen, zunehmend an Bedeutung verliert.

Alexios Dimitropoulos, Research Manager bei Ampere Analysis, kommentiert: "2020 war ein unglaubliches Jahr für Abo-Video-on-Demand. Die Pandemie hat zu einem massiven Wachstum der Abonnementzahlen geführt, und die neuen Dienste, die in diesem Jahr gestartet sind, haben beeindruckende Kundenzahlen verzeichnet. Die Verbraucher werden Zugang zu mehr hochwertigen Inhalten als je zuvor haben, da neue und bestehende Dienste mehr Originalinhalte produzieren. Da die Studios jedoch ihre Direct-to-Consumer-Strategie fortsetzen, neigt sich das goldene Zeitalter des Zugangs zu preiswerten Inhalten seinem Ende zu.“

Disclaimer: Die Informationen in diesem Dokument sind unverbindlich. Aussagen dieses Dokumentes sollten nicht als ein Angebot, eine Empfehlung oder eine Aufforderung verstanden werden, in UCITS Fonds, Hedgefonds, Wertpapiere oder andere von DNB Asset Management oder einer anderen Firma innerhalb der DNB Gruppe oder einem anderen Finanzinstitut angebotene Produkte zu investieren oder diese zu verkaufen.

Alle Informationen geben die aktuelle Einschätzung von DNB Asset Management wieder, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. DNB Asset Management übernimmt keine Garantie für die Korrektheit und Vollständigkeit der Informationen. Diese Informationen berücksichtigen weder die individuellen Anlageziele noch die persönliche finanzielle Situation oder bestimmte Anforderungen eines Investors. DNB Asset Management übernimmt keine Verantwortung für Verluste bei Investitionen, die auf Grundlage dieser Informationen getätigt worden sind. Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie auf unserer Website www.dnbam.com/de

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