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Finanz-Blog
Christian Rom

Christian Rom

Christian Bergholt Rom is Portfolio Manager for DNB Miljøinvest and DNB Fund Renewable Energy, and also in charge of the long-short and long-only renewable energy strategies in the company.

After about four years as an Equity Analyst in Carnegie Securities, Christian joined the company in 2010 as part of the Renewable Energy Team and in charge of the long-short and long-only renewal energy strategies in the company.

Christian holds an MSc in Business and Economics from BI Norwegian Business School.

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Die wichtigste Entwicklung der letzten Monate ist, dass die Menschen begreifen, dass Energie nicht mehr umsonst zu haben ist. Sie ist teurer als früher und wird wahrscheinlich auch in Zukunft höhere Preise aufweisen. Es gibt also gute Gründe, in erneuerbare Energien wie Solar- und Windenergie, Energieeffizienz und Energiesparen zu investieren. Dabei ist die Solarenergie aus unserer Sicht der Bereich, der am schnellsten punkten kann. Ein weiterer Trend ist die Nutzung der Offshore-Windenergie. Der Anteil von Biokraftstoffen ist dagegen noch relativ gering.

Viele Unternehmen aus dem Erneuerbare-Energien-Sektor sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem sie Projekte, Produkte und finanzielle Ergebnisse vorweisen müssen. Vor fünf oder zehn Jahren waren die meisten dieser Unternehmen noch sehr jung und wurden zu beliebten, aber teuren Unternehmen. Jetzt müssen sie zeigen, dass sie die Technologien für die Energiewende liefern können.

Unternehmen mit Zukunftstechnologien

Ein solches Unternehmen ist beispielsweise Vestas, das Windturbinen für Windparks herstellt. Diese Technologie ersetzt Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen und vermeidet so Emissionen. Ein weiteres Unternehmen, das Innovationen für den Klimaschutz einsetzt, ist Kingspan. Das irische Unternehmen hat sich auf die Herstellung von wärmedämmenden Gebäudeverkleidungen spezialisiert und produziert unter anderem Dämmplatten. Diese Platten bestehen aus Stahl und Schaumstoff als Füllung. Dadurch wird eine sehr gute Isolierung erreicht, so dass die Wärme nicht mehr durchdringt. Dadurch verbraucht das Gebäude deutlich weniger Energie. Auch hier steht die Vermeidung von Emissionen im Vordergrund, außerdem wird weniger Strom im Gebäude benötigt. Das dritte Beispiel ist Scatec, ein unabhängiger Stromproduzent. Das norwegische Unternehmen betreibt neben Wind- und Wasserkraftwerken vor allem Solarfarmen, vorwiegend in Schwellenländern. Den sauberen Strom speist das Unternehmen ins Netz ein, zum Beispiel in Südafrika. Je mehr solcher Kraftwerke Scatec in Südafrika bauen kann, desto weniger Kohlekraftwerke braucht das Land.

Sunrun: Solarkraftwerke für Privathäuser

Neben den genannten Kraftwerken gibt es auch kleine Solarkraftwerke, wie sie Sunrun baut und betreibt. Statt riesige Kraftwerke zu bauen, installiert das Unternehmen diese auf den Dächern von Privathäusern in den USA. Auch sie dienen dazu, die saubere Energie aus den Solarmodulen zu nutzen und ein schmutziges Kraftwerk zu ersetzen. Der Vorteil ist hier, dass nicht der gesamte Strom durch das Stromnetz geleitet werden muss, wo ein Teil verloren geht, sondern zum Beispiel in einer Batterie gespeichert werden kann. Viele Solaraktien haben sich in den letzten 12 Monaten relativ gut entwickelt. Wir sind weniger optimistisch als der Markt in Bezug auf die Höhe der Subventionen, die viele dieser Unternehmen behalten können (da die erhöhte Rentabilität im Wettbewerb steht), und haben daher unser Solarengagement in den letzten 12 Monaten um etwa 2% reduziert.

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